Alles zu Google Shopping auf Mobilgeräten

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Immer mehr Menschen nutzen ihre Mobilgeräte zum Surfen und Online-Shopping. Google Shopping Kampagnen für diese Nutzergruppe zu optimieren ist daher wichtiger denn je.

Mobiler Traffic hat über die letzten Jahre stark zugenommen und viele Webshops verzeichnen inzwischen über 80% mobile Zugriffe. Grund genug, uns genauer mit der Leistung und Optimierung von Google Shopping-Kampagnen auf Mobilgeräten zu beschäftigen.

Die mobile Leistung von Google Shopping auswerten

Der erste Schritt in der Auswertung kann über ein Google Ads Segment erfolgen. Sowohl für Kampagnen als auch für Anzeigengruppen, stehen verschiedene Segmente zur Verfügung – darunter auch die Option „Gerät“. Ist die Segmentierung gewählt können alle üblichen Leistungsdaten nach Gerät aufgeschlüsselt eingesehen werden. Dies ist der perfekte Ausgangspunkt, um Leistungsunterschiede zwischen den Geräten zu erkennen.

Einen Schritt weiter könnt ihr mit einem Google Analytics Segment gehen. Zugriffe über Mobiltelefone ist eines der voreingestellten Segmente, die auf Google Analytics verfügbar sind. So könnt ihr alle Analytics-Daten nach mobilen Zugriffen filtern und Fragen beantworten wie:

➞ Welche Seiten werden auf Mobilgeräten hauptsächlich besucht?

➞ Wo ist die Abspungrate am höchsten?

➞ Wie viel Zeit verbringen Nutzer auf der Webseite oder den verschiedenen Unterseiten?

➞ Wie sieht der typische Verhaltensfluss der mobilen Nutzer aus?

 

Wenn ihr besonders detaillierte Informationen möchtet, könnt ihr auch ein eigenes Segment erstellen, dass beispielweise nur Zugriffe über Mobiltelefone beinhaltet, die aus Google-Anzeigen resultieren.

Tipp #1 Für Mobilgeräte optimierte Seite

Design anpassen: Wann habt ihr zuletzt eure eigene Seite von einem Smartphone aus besucht? Wenn ihr nachdenken müsst, ist es zu lange her. Nehmt euch die Zeit, typische Prozesse eines Kunden auf eurem eigenen Smartphone durchzuführen und zu testen, ob alle Inhalte leicht auffindbar, lesbar und ansprechend dargestellt sind. Google hat zudem einen Test auf Optimierung für Mobilgeräte entwickelt, der euch dabei helfen kann, mögliche Probleme zu identifizieren.

Ladezeiten verringern: Dass niedrige Ladezeiten zu einer besseren Nutzererfahrung beitragen, ist kein Geheimnis. Für Anzeigen auf Mobilgeräten ist dies sogar noch wichtiger als für Nutzer, die von einem Laptop oder Desktop-PC aus browsen. Die Leistung der Mobilgeräte ist häufig geringer und auch die Internetverbindung in vielen Fällen langsamer – dies trägt dazu bei, dass die Ladezeiten auf Mobilgeräten generell etwas über den durchschnittlichen Ladezeiten liegen.

Verdeckte Inhalte vermeiden: Popups sind besonders auf Mobilgeräten für viele Nutzer lästig. Die gute Nachricht? Wenn ihr nicht vollständig auf Popups verzichten wollt, bieten viele Anbieter die Möglichkeit, Popups nur unter bestimmten Bedingungen anzuzeigen. Häufig kann dadurch beispielsweise eingestellt werden, dass das Popup nicht für Besucher angezeigt wird, die von Google-Anzeigen kommen. Auch beim Design von Cookie-Consent-Benachrichtigungen sollten mobile Nutzer beachtet werden. Anstelle eines großen Popups bietet sich ein kleiner Banner an.

Tipp #2: Gebotsanpassungen für Mobilgeräte

Das Verhalten von Desktop- und mobilen Nutzern ist nicht zwingend dasselbe. Abschlussraten können abweichen und unter Umständen können gewisse Produktgruppen auf Mobilgeräten bessere Leistungszahlen vorweisen, während Kampagnen für andere Produktgruppen auf Desktopgeräten besser funktionieren.

Daher ist es wichtig, in regelmäßigen Abständen den Tab „Geräte“ der Kampagnen oder Anzeigengruppen zu besuchen. Hier können Abschlussraten und Kosten pro Kunde nach Gerät aufgeschlüsselt eingesehen werden. Die Gebote können für die verschiedenen Geräte angepasst werden, wenn eines deutlich bessere oder schlechtere Leistung bringt als die anderen.

Tipp #3: Von der Konkurrenz abheben

Euch von der Konkurrenz abzuheben ist auf Mobilgeräten noch wichtiger als auf großen Displays. Der zur Verfügung stehende Platz ist geringer und ihr müsst die Aufmerksamkeit der Nutzer schnell auf euch lenken können. Überzeugende Produktbeschreibungen, aber auch Produktbewertungen, Angebote oder Kundenrezensionen können dabei helfen.

Alle optionalen Attribute im Produktfeed auszufüllen kann euch ebenfalls zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. In unserem Artikel über die Bedeutung optionaler Attribute erfahrt ihr mehr dazu.

Google Shopping-Kampagnen für Mobilgeräte zu optimieren ist ein Muss. Beginnt damit, eure aktuelle Leistung auf Mobilgeräten auszuwerten, um die ersten „Quick Wins“ zu identifizieren und eure Webseite und Gebote an das unterschiedliche Nutzerverhalten anzupassen.

Kundenrakete

René Lavrijsen

kundenrakete

René Lavrijsen ist der Inhaber von Kundenrakete. Er stammt aus den Niederlanden und arbeitet seit über 10 Jahren in Deutschland in verschiedenen Unternehmen, von Start-ups bis hin zu Großunternehmen. Seine beruflichen Fähigkeiten konzentrieren sich auf Online-Werbung.

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