Lokales Inventar auf Google Shopping

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Artikel online einkaufen und dann persönlich abholen, anstatt sie nach Hause geliefert bekommen – „buy online, pickup in store”, als BOPIS abgekürzt erfreut sich stets wachsender Beliebtheit. Google hat nun auf diesen Trend reagiert.

Neue Funktionen auf Google Shopping sollen Werbetreibenden dabei helfen, mehr BOPIS-Verkäufe zu erlangen. Damit geht Google auf die wachsende Nachfrage ein und öffnet Marketern neue Türen. In den USA wurden die neuen Tools bereits vor einigen Monaten eingeführt und Tests in anderen Ländern laufen sind im Gange – im Erfolgsfall ist es nur eine Frage der Zeit, bis mehr Neuerungen für alle Nutzer der deutschen Google Shopping-Plattform verfügbar sein werden.

Die wachsende Bedeutung von BOPIS

Nachdem die Pandemie zunächst Online-Einkäufe in die Höhe stiegen ließ, wächst mit der steigenden Mobilität nun auch das Modell BOPIS oder Click & Collect. Diese Art einzukaufen verbindet für den Kunden häufig die Vorteile von Online- und Offline-Shopping. Nicht auf den Paketboten warten zu müssen, einen lokalen Händler im Falle von Problemen zur Verfügung zu haben und dennoch von der großen Auswahl und den Vergleichsmöglichkeiten von Online-Kanälen zu profitieren ist ein attraktiver Ansatz, der auch für Werbetreibende neue Möglichkeiten mit sich bringt.

Auch für Google selbst ist BOPIS ein interessantes Marktsegment. Amazon, der wohl größte Konkurrent von Google Shopping, bietet diese Funktion nämlich bislang noch nicht. Damit hätte Google also einen Vorteil gegenüber dem Online-Händler.

Neue Funktionen auf Google Shopping

Verschiedene Abhol-Optionen können nun direkt auf der Übersichtsseite der Produkte angezeigt werden. Diese sind unter Umständen detailliert und beinhalten nicht nur die verfügbaren Liefer- und Abholoptionen, sondern zudem auch die Ladenöffnungszeiten. Außerdem steht bei manchen Suchen ein Filter zur Verfügung, der die Suche auf nahegelegene Geschäfte beschränkt.

Google Shopping Feed mit lokalem Inventar erstellen

Im Menü unter Produkte findet sich im Abschnitt der Subfeeds die Option, einen Inventarfeed hinzuzufügen. Im nächsten Schritt kann dann die Option „Lokales Inventar“ ausgewählt werden.

Der Feed mit lokalem Inventar ist eine Liste der Produkte, die in verschiedenen Geschäften angeboten werden. Die Erstellung des Feeds ist ähnlich der Erstellung eines regulären Feeds, mehr dazu in unserem Google Shopping Guide. Im Unterschied zum regulären Feed gibt es jedoch zusätzliche Attribute, die für die Erstellung nötig sind. Für jedes Produkt müssen zwingend die Attribute „Geschäftscode“ [store_code], „Menge“ [quantity] und „Preis“ [price] hinzugefügt werden.

Da sich Preis und Menge des Inventars häufig ändern können, ist es wichtig, auf eine hohe Feedfrequenz zu setzen um die Inventardaten häufiger genug zu aktualisieren.

Die Funktion „Später abholen“ implementieren

Im Gegensatz zu anderen Funktionen für Anzeigen mit lokalem Inventar sind für diese Einstellung keine vollständigen Inventarinformationen erforderlich. Dem Feed müssen allerdings zwei zusätzliche, wichtige Attribute hinzugefügt werden: Die Abholoption [pickup_method] und die Abholzeit [pickup_sla]. Eine vollständige Liste aller erforderlicher und empfohlener Attribute steht im Hilfebereich des Merchant Centers zur Verfügung.

Google passt sich den Bedürfnissen seiner Nutzer an und Anzeigen mit lokalem Inventar werden durch neue Funktionen und mehr Visibilität noch an Bedeutung zulegen. Testet schon jetzt das Format, um euren Feed optimieren zu können und zu den Gewinnern dieser neuen Tendenz zu zählen.

Kundenrakete

René Lavrijsen

kundenrakete

René Lavrijsen ist der Inhaber von Kundenrakete. Er stammt aus den Niederlanden und arbeitet seit über 10 Jahren in Deutschland in verschiedenen Unternehmen, von Start-ups bis hin zu Großunternehmen. Seine beruflichen Fähigkeiten konzentrieren sich auf Online-Werbung.

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