Die Bedeutung optionaler Attribute auf Google Shopping

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Attribute sind Grundlage für die Erstellung erfolgreicher Google Shopping Anzeigen und kostenloser Produkteinträge. Optionale Attribute werden von Werbetreibenden aber häufig ignoriert, was nun große Auswirkungen auf den Erfolg von Google Shopping Kampagnen haben könnte.

Dass ein optimierter und stets aktueller Produktfeed maßgeblichen für den Erfolg von Shopping-Kampagnen verantwortlich ist, ist kein Geheimnis. Die dort angegebenen Produktdaten stellen die Grundlage für die Teilnahme an Google Shopping Auktionen dar und auch kostenlose Produkteinträge qualifizieren sich über die dort angegebenen Informationen für das Erscheinen in den Suchergebnissen. Für herausragende Ergebnisse reicht es aber längst nicht mehr aus, dabei lediglich den Mindestanforderungen von Google zu entsprechen.

Erforderliche und optionale Attribute

Die Liste der verfügbaren Attribute besteht derzeit aus über 60 Elementen. Doch nur ein kleiner Teil dieser Attribute ist zwingend notwendig, um in den Suchergebnissen zu erscheinen.

Die erforderlichen Attribute umfassen eine ID zur eindeutigen Erkennung eines Artikels, den Name des Artikels, eine Beschreibung, ein Bild, den Preis sowie die Verfügbarkeit. Zudem können je nach Produkt weitere Attribute erforderlich sein, wie beispielsweise der Name der Marke oder der Zustand des Artikels. Fehlen erforderliche Attribute oder sind diese falsch formatiert, wird der Artikel nicht in den Anzeigen und kostenlosen Einträgen erscheinen.

Optionale Attribute können zusätzlich eingereicht werden, um in mehr Suchen oder noch passenderen Suchen zu erscheinen. Die meisten dieser Attribute sind nur für spezielle Produktgruppen relevant und reichen von Farbe und Größe über Bearbeitungszeit bis hin zur Energieeffizienzklasse.

Optionale Attribute gewinnen an Bedeutung

Optionale Attribute werden häufig noch von Werbetreibenden ignoriert, da sie einen zusätzlichen Aufwand darstellen und ihre Bedeutung für das Erscheinen in den Suchergebnissen fraglich war. Ihr Nutzen beschränkte sich in der Vergangenheit vielmehr darauf, in gefilterten Suchen erscheinen zu können.

Dies hat sich jedoch seit Neuestem geändert: Auf Mobilgeräten werden nun häufig optionale Attribute bereits direkt in den Suchergebnissen angezeigt und erste Tests auf Desktopgeräten sind im Gange. Die Vermutung liegt daher nahe, dass mehr Attribute die Chancen auf eine Impression für solche Suchen erhöhen und das Fehlen eben dieser einen Nachteil gegenüber möglicher Konkurrenz darstellt.

Den Produktfeed mit Attributen optimieren

Aufgrund der neusten Tests seitens Google empfehlen wir, so viele Attribute wie möglich zum Produktfeed hinzuzufügen. Die komplette Liste ist auf Google verfügbar einschließlich detaillierter Formatierungsregeln. Für Bekleidungs-Produkte können so zum Beispiel neben den üblichen Attributen wie Farbe oder Geschlecht auch Attribute für das Muster und Material hinzugefügt werden.

Die Verwendung detaillierter Attribute hat zur Folge, dass tatsächlich jede Variante eines Artikels als eigenständiges Produkt eingegeben werden muss. Ist ein Pullover beispielsweise in mehreren Farben verfügbar, müssen mehrere Produkte in den Feed eingefügt werden, die sich jeweils nur in der Farbe unterscheiden. Um Nutzern alle Varianten anzuzeigen, sollte daher stets das Attribut Artikelgruppen_ID verwendet werden. Mithilfe dieses Attributes lassen sich Varianten eines Artikels gruppieren, um nach Klick auf das Produkt in den Suchergebnissen alle Varianten anzuzeigen.

Was zunächst nach einem deutlichen Mehraufwand klingt hat zur Folge, dass mehrere dieser Produkte gezeigt werden können und die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, dass der Nutzer findet, wonach er suchte.

Wenn du noch nicht mit dem Produktfeed oder dem Google Merchant Center vertraut bist, hilft dir der komplette Guide zum Merchant Center dabei, die Plattform zu navigieren und deine ersten Produkte hinzuzufügen.

Auch wenn optionale Attribute wie ihr Name verrät weiterhin nicht zwingend nötig sind, sollten sie dennoch in Betracht gezogen werden. Google zeigt sie schon jetzt immer häufiger in den Suchergebnissen und wird weitere Versuche dieser Art unternehmen, um das Kauferlebnis der Nutzer zu verbessern. Mit einem möglichst kompletten und umfangreichen Produktfeed bist du bestens gewappnet, um auch bei zukünftigen Tests als Gewinner hervorzugehen.

Kundenrakete

René Lavrijsen

kundenrakete

René Lavrijsen ist der Inhaber von Kundenrakete. Er stammt aus den Niederlanden und arbeitet seit über 10 Jahren in Deutschland in verschiedenen Unternehmen, von Start-ups bis hin zu Großunternehmen. Seine beruflichen Fähigkeiten konzentrieren sich auf Online-Werbung.

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